Neues Personal

Personalwechsel beim DKenB


Stephan Henschier, vielen bekannt als Präsident des Kendo Verband Ost, ist neuer Vizepräsident des DKenB. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main sprachen ihm die Delegierten der Landesverbände einstimmig das Vertrauen aus. Stephan wird zukünftig den Geschäftsbereich Verwaltung betreuen und sich u.a. um die Organisation von Lehrgängen und die Pflege der Verordnungen des Verbandes kümmern. Wir wünschen dem 40 Jährigen eine gute Hand bei der Erfüllung seiner umfangreichen neuen Aufgaben. Stephan folgt Monika Hecken im Amt, die diese Aufgabe in den vergangenen Jahren mit viel Elan gemeistert hatte. Der DKenB bedankt sich herzlich für den geleisteten Einsatz. Die weiteren Mitglieder des Präsidiums, allen voran der Präsident des DKenB Detlef Viebranz, Vizepräsident Uwe Kumpf und die Schatzmeisterin Lilli Dombrowski wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der in großen Teilen „alte“ Vorstand bestellte nach der Wahl Ralf Abel zum neuen Referenten Prüfwesen. Der 49 Jährige von Kendo Verband Niedersachsen löst damit Bernd Klein ab, der das Amt acht Jahre lang bekleidet und zahlreichen Kendoka das Zertifikat für die bestandene Dan-Prüfung überreicht hatte. Der Vorstand dankt Bernd Klein für sein Engagement und wünscht Ralf Abel viel Erfolg in seinem neuen Amt. Auch im Referat Öffentlichkeitsarbeit gibt es eine neue Personalie. So wird Sebastian Bläser vom Kendo Verband Berlin das Amt von seinem Vorgänger Claus Tantzen übernehmen. Da die Aufgaben des Referates in der Vergangenheit stets umfangreicher geworden sind, wird ihn Sven Schabram – ebenfalls aus Berlin – bei der Arbeit unterstützen. Auch diesen beiden wünscht der DKenB viel Erfolg bei ihren Plänen. So soll schon demnächst ein Newsletter dafür sorgen, dass niemand mehr wichtige Nachrichten über die Kendo-Szene in Deutschland verpasst. Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt dann über die Homepage des Verbandes.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der MV war der Bericht des Nationalteam-Koordinators Georg Lorenz. Zum ersten Mal wurde die Nationalmannschaft des DKenB vor und während der Europameisterschaft von einem dreiköpfigen Team betreut. Die Erfolge des deutschen Teams in Skopje (Mazedonien) sprechen eindeutig dafür, an diesem System festzuhalten. So ist nicht mehr allein der Nationaltrainer –Sascha Yokoo – für die Mannschaft verantwortlich. Ihm zur Seite stehen mit Dominik Christ als Manager und Georg Lorenz als Koordinator zwei erfahrene Wettkämpfer zu Seite. Sie bereiten die Kadersichtungen und Trainings der Mannschaft vor und halten den Wettkämpfern während der Meisterschaften den Rücken frei. Das Ergebnis – erster und dritter Platz bei den Frauen im Einzel- sowie ein dritter Platz in der Mannschaftswertung, ein zweiter Platz bei den Juniorteams und ein Kampfgeistpreis bei den Junioren im Einzel – ist ein Beleg für die tolle Leistung der Betreuer. Da ist sicher noch einiges für die Zukunft zu erwarten. Die Nationalmannschaft wird daher auch über die Europameisterschaft hinaus bestehen. Auch über den Sommer wird das junge Team gemeinsam trainieren. An diesen Übungseinheiten können auch Kendoka teilnehmen, die ebenfalls Lust haben, um einen Platz im Nationalkader zu kämpfen. Die Termine im Juli und September werden rechtzeitig ausgeschrieben und auf der Homepage des DKenB veröffentlicht.

Das Thema Ausbildungsordnung beschäftigte erneut die Versammlung. Der Präsident Detlef Viebranz informierte die Mitglieder, des Verbandes über den Stand der Verhandlungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Demnach scheint es möglich, noch in diesem Jahr zu einer vom DOSB anerkannten Ausbildungsordnung zu kommen. Damit wäre der Weg frei, wieder neue Kendo-Übungsleiter durch den Verband auszubilden. So wie es soweit ist, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.
Am Ende der achtstündigen Sitzung verabredeten die Mitglieder Ort und Zeitpunkt der nächsten Versammlung. Die MV tritt demnach am 1. April 2017 wiederum in Frankfurt am Main zusammen.