Premiere in Deutschland geglückt: Djukunen-Taikai für Ü50-Kendoka

熟年 (Djukunen), das bedeutet auf Japanisch „reifes oder weises Alter“. Eine Besonderheit des Kendo ist, dass eine „Karriere“ in unserem Sport nicht mit Mitte Dreißig vorbei ist. Kendo kann bis in ein hohes Alter ausgeübt werden, da es bei stetem Üben mit dem Kendoka „reift“.

Diesem, in vielen Jahren der Übung gereiften Kendo hat der DKenB nun mit einem neu aus der Taufe gehobenen Turnier, dem Djukunen-Taikai (熟年大会), eine Bühne gegeben. Erstmalig wurde dieses Turnier, das sich an Kendoka im Alter zwischen 50 und 80 Jahren richtet, am 10. September 2016 in Lemgo abgehalten.

Dank des Torii-Cup – erfahrenen Ausrichter-Teams wurde das Turnier perfekt vorbereitet und durchgeführt. Zum Turnier haben sich 20 Teilnehmer (19 Männer und 1 Frau) angemeldet und sind alle pünktlich zur Auslosung in der Halle erschienen!

Kenji Kato: „Die – in sehr freundlicher Atmosphäre stattgefundenen, jedoch ernsthaft geführten – Kämpfe haben wir – Menschen in den „Reifejahren“, also „Djukunen“ – so richtig genossen.  Und, weil das Shiai doch etwas anderes ist als Ji-Geiko, bin ich sicher, daß alle Teilnehmer für sich die neue Aufgabe in Kendo entdeckt haben und ganz frisch motiviert ab morgen zum Training gehen werden.“

Das Ergebnis des Turniers ist:

1.Platz        René Führen

2.Platz        Susanne Casten-Jarosch

3.Platz        Bernd-Joachim Meyer  und Kenji Kato