Ausrüstung

Geübt und gekämpft wird mit dem Shinai („Bambus-Schwert“). Dieser im Querschnitt runde Fechtstock wurde vor ca. 250 Jahren entwickelt, besteht aus vier gleich langen Bambusleisten und wird zusammengehalten von einer Griffhülle (Tsukagawa), einer Kappe an der Spitze (Sakigawa) und einem Bändchen (Nakayui-gawa) – alles jeweils aus Leder – sowie einer reißfesten Sehne (Tsuru). Ein rundes Stichblatt (Tsuba) schützt die Hand. Die Gesamtlänge beträgt ca. 115 cm, das Gewicht etwa 500 Gramm.

 

Damals entstand auch die bis heute kaum veränderte Rüstung – aus Maske (Men), Handschuhen (Kote), Brustpanzer (Do) und Schurz (Tare) – die den Körper sicher schützt und in die vier fast gleichlautenden Trefferzonen (Kopf, Kehle, Handgelenk und Rumpf) aufgeteilt ist. Die Kleidung besteht aus einer Jacke (Keiko-gi) und einer weiten Hose (Hakama) sowie einem Kopftuch (Tenugui/Hachimaki) unter der Maske.